Toby Litt: deadkidsongs

Penguin 2001, 401 S.

The 1970s. Summer. Deep in the English countryside. Four of us - Gang. Waiting for war against the Russkis. But our war, when it came, wasn't with them. And it didn't take place in the streets and fields, where we thougt it would, but in our homes, our kitchens and bedrooms. And there were no marvellous explosions, medals or cheering. There was glory, though. More than enough glory for all, had all been inclined to take it. And by the time it was over, two of us would be dead...

Mich hat das Buch gefesselt und sehr beeindruckt. Pubertierende Kinder, die eine Gang bilden und feste Regeln in ihrer Gruppe haben, die an militärischen Drill erinnern. Eine Rolle spielt dabei der Vater einer der Jungs, den sie sehr bewundern. Ich als Leser habe es nur mit Grauen beobachtet - für mich war er ein großes, verblendetes Kind, leider.

Toll beschrieben war die Entwicklung der Jungs, die Gruppendynamik und schließlich die Eskalation, das erschreckende Ende. Das Buch hat mich sehr berührt und beeindruckt, super...


© Ralf 2006